69. Fahrtschiessen 2018

 

Bald waren die Schützen/-innen auf die Autos verteilt und schon starteten wir Richtung Glarnerland.

 

Bald stellten wir fest, dass das Wetter, je weiter wir Richtung Glarnerland kamen, nicht mehr so schön war wie im Baselbiet. Dies tat jedoch der guten Stimmung überhaupt keinen Abbruch.

 

Nach unserer Ankunft stellt sich heraus, dass aus dem sehnlichst erwarteten Kaffee noch nichts werden würde, da wir eine freie Tour mit der kompletten Gruppe belegen konnten.

 

Also hiess es „Gewehre aus den Etuis, Schiessjacken montieren, Magazine abspitzen und unsere Standblätter im Auge behalten, damit wir wussten, wann unsere Tour an der Reihe war“. Bald lagen alle auf ihren Lägern und das Programm wurde bekannt gegeben: 2 Schuss in 1 Minute, 3 Schuss in 1 Minute und 5 Schuss in 90 Sekunden. Und dann hiess es „Feuer frei“. Nach Ende Feuer begaben wir uns nach draussen, enorm gespannt, wer von uns wohl das höchste Resultat geschossen hatte (siehe Rangliste).

 

Nachdem wir unsere Taschen und Gewehre ins Auto versorgt hatten, konnten wir uns endlich in der Schützenstube zum Kaffee treffen und fachsimpeln. Wir unterhielten uns über Gott und die Welt und unsere Resultate bis es Zeit wurde, aufzubrechen. Im Restaurant Raben war, wie alle Jahre, ein Tisch für das Mittagessen reserviert.

 

Frau Marggi und ihr Team verwöhnten uns mit Rahmschnitzel und Schweinssteak und die Gespräche wurden fortgesetzt. Nach dem Essen erledigten wir das Absenden. Da die auf den Rängen 1 – 3 platzierten den Gruppenpreis bereits einmal gewonnen hatten, konnte Erwin Weber das tolle, beschriftete Taschenmesser entgegen nehmen. Anschliessend machte sich Tizian auf den Rückweg Richtung Liestal. Wir anderen beschlossen, dem Klöntalersee einen Besuch abzustatten und uns dort noch ein Dessert zu genehmigen.

 

Leider war der Wasserstand des Sees so niedrig, dass viele Leute auf dem freiliegenden Seegrund spazierten und die doch warmen 17 Grad genossen.

 

Wir begaben uns ins Restaurant und bestellten unsere Coupes und liessen es uns einfach gut gehen. Das Bezahlen entpuppte sich dann als Herausforderung, da die Gäste zahlreich und das Personal unterdotiert waren.

 

Aber auch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

 

So machten wir uns nach einem gemütlichen Tag, den wir alle sehr genossen hatten, wieder auf den Weg Richtung Heimat, wo wir alle wohlbehalten ankamen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Schützen und Schützinnen, die an dem Schiessen teilgenommen haben und bei Karin Marx, die uns als Schlachtenbummlerin begleitet und die Daumen gedrückt hat.

 

 

 

                                                                       Moni Schäfer

 

                                                                       Kommission Historische Schiessen